...without music life would be a mistake”-- Dieser Spruch ziert eine meiner Lieblingsplatten und reflektiert auch meine eigene Einstellung und Erfahrung zu musikalischen Erlebnissen. Ich bin bekannt und sehe mich auch selbst als Musikliebhaber, der auch neben der von mir bevorzugten elektronischen Musik gerne wohlfeilen Klängen lauscht. Wenn ich an meine frühen Jahre bewusst wahrgenommener Musik zurückdenke, liegen die Wurzeln meiner Musikvorliebe in den ersten populär zugänglichen elektronischen Titeln von The Prodigy, Westbam oder Jens Mahlstedt. Beeinflusst durch die Radiosendungen ‚tribehouse’ und ‚Raum und Zeit’ auf einslive, verfestigte sich bei mir der typische Detroit und damalige Chicago – Sound, den man auch heute noch aus meinen Sets heraushören kann. Die von mir gespielte Stilrichtung würde ich als minimalen und housigen Techno bezeichnen, daran hat sich in den letzten Jahren, in denen ich (mit wechselnder Intensität) auflege, wenig geändert. Im August diesen Jahres jährt sich zum vierzehnten Male der Tag, an dem ich zum ersten Mal auf einer selbst organisierten Party hinter dem Mixer stand und (damals mehr für meine Freunde und mich) meine Freude an der Musik ausgelebt habe. Die beiden letzten Jahre 2006 und 2007 sind geprägt durch das Zusammenwirken in der Achse Usedom bis Rostock, wo sich ein enger und inzwischen immer breiter werdender Freundeskreis entwickelt hat. Der hohe qualitative Anspruch an die Präsentation der Musik zusammen mit viel Enthusiasmus und vor allem hohem Spaßfaktor ist unser Verbindungsglied. Das gilt ebenso für die kreative Mitarbeit an Silvio Marquardts Label ‚fl music’ und das neue Projekt des Wahlrostockers Steffen Albert ‚ferienliebe tontraeger’. Auch mit nunmehr 30 Jahren ist die Begeisterung an den Plattentellern ungebrochen. Den Ankündigungen auf meiner Künstlerseite www.myspace.com/robingrosse ist zu entnehmen, wo ich in nächster Zeit zu sehen und vor allem zu hören sein werde.